Hans J. Schneider (Herausgeber), Matthias Kroß (Herausgeber)
Akademie-Verlag; Auflage: 1 (24. Februar 1999).
Ludwig Wittgensteins Begriff des Sprachspiels kann auf unterschiedliche Art weitergeführt werden. Die Beiträge des Bandes diskutieren die Möglichkeit, vom Spiel überzugehen zum spielerischen Fortsetzen, zum Erfinden der Regeln beim Weiterspielen, zum »Witz« von Regelverletzungen, die wiederum keinen Meta-Regeln folgen. Das nicht regelhaft Konstituierte ist dann nicht notwendig chaotisch. Es kann neu und überraschend und doch zutiefst sinnvoll sein. Diese Prozesse verständlich zu machen, heißt nicht, implizite Regeln explizit zu machen. So fällt auch ein Licht auf das Problem, wie man mit Irrationalität, Willkür, Kontingenz umgehen kann.